{"id":1097,"date":"2016-09-12T10:00:11","date_gmt":"2016-09-12T08:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=1097"},"modified":"2022-09-18T18:12:31","modified_gmt":"2022-09-18T16:12:31","slug":"fc-ingolstadt-hertha-bsc-02","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=1097","title":{"rendered":"FC Ingolstadt \u2013 Hertha BSC 0:2"},"content":{"rendered":"<p>Zuschauer: 14.100<\/p>\n<p>\u201eLass uns Drogen nehmen und rumpf-fahren\u201c<\/p>\n<p>Ich h\u00e4tte es wissen sollen: Noch w\u00e4hrend ich eifrig Notizen in mein Handy tippte und in einer Sufflaune heraus verk\u00fcndete, ich w\u00fcrde den Bericht schreiben, h\u00e4tte ich wissen M\u00dcSSEN, dass das am Ende weder aus pers\u00f6nlicher Unterhaltung noch aus Gr\u00fcnden der Anerkennung irgendwie sinnvoll w\u00e4re. ABER so eine Fahrt wie die gestrige muss dokumentiert werden, sodass ich meiner mir selbst auferlegten Aufgabe nun nachkomme und dokumentiere, nicht aber ohne mich vorher dar\u00fcber ausgelassen zu haben, schreiben zu m\u00fcssen \u2013 schlie\u00dflich geh\u00f6rt das zu einem Bericht wie das Amen in der Kirche (oh, d\u00fcnnes Eis) oder der Krebs-Besuch bei einem A9-Ausw\u00e4rtsspiel.<\/p>\n<div id=\"attachment_1098\" style=\"width: 151px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1098\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1098 size-medium\" src=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160910_101321-e1473610415207-141x250.jpg\" alt=\"20160910_101321\" width=\"141\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160910_101321-e1473610415207-141x250.jpg 141w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160910_101321-e1473610415207-450x800.jpg 450w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160910_101321-e1473610415207-624x1109.jpg 624w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/20160910_101321-e1473610415207.jpg 1836w\" sizes=\"(max-width: 141px) 100vw, 141px\" \/><p id=\"caption-attachment-1098\" class=\"wp-caption-text\">Benjamin du kleiner Elefant!<\/p><\/div>\n<p>Dass der Mitarbeiter von Europcar bei Abholung unseres preiswerten aber zugleich minimal ausgestatteten Neuners (naja, Sitze und Klinke reichen auch) nicht zu genau auf den F\u00fchrerschein von Moritz schauten, spielte uns in die Karten: So konnten wir unseren teuflisch ausgefuchsten Plan aufrechterhalten. Dieser sah vor, eine Fassade absoluter Unkenntnis seines Ehrentages zu wahren und im unpassenden Moment dann doch mit einer 1A-Benjamin-Bl\u00fcmchen-Torte hervorzutreten. \u00dcberhaupt ist eine Benjamin-Bl\u00fcmchen-Torte wohl offensichtlich der Inbegriff dessen, was als gelungene Geburtstags\u00fcberraschung verstanden wird \u2013 und hat damit den Geburtstag im Ronald-McDonald-Kinderland auf Platz zwei verwiesen. Die Freude war jedenfalls \u2013riesig\u2013, m\u00f6chte ich behaupten, auch wenn er es geahnt hat: Zu Torte, geschnitten mit einem Jagdmesser auf einer M\u00fclltonne am Parkplatz P\u00f6rstental, serviert auf alten Hertha-BSC-Papptellern, gab es Sekt. Die Torte \u00fcbrigens zu kalt, der Sekt zu warm. Ganz so, wie man es mag.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Marn und ich uns die Kopfschmerzen vom gestrigen Frittenbude-Konzert wegtranken, wurde allerhand Bl\u00f6dsinn gelabert. Das \u00fcbliche \u2013 der Playboy, der an sehr \u00e4hnlicher Stelle schon letztes Jahr w\u00e4hrend der Love-Fahrt f\u00fcr Entz\u00fccken sorgte, konnte diesmal vor allem die Hinterbank begeistern, die mit fortw\u00e4hrendem \u201eooaaah\u201c und \u201ejeil!\u201c die Berichte \u00fcber Lifestyle und Breitling-Uhren quittierten (so nehme ich an). Die ausgefallene Art und Weise, wie BWL-Erstsemesterinnen ihre Lerngruppen gestalten, fand aber ebenso Anklang wie die mehr als perfekte Imitation eines Elefanten durch Paul Peter, die \u00fcber Umwege zur Erkenntnis f\u00fchrte, dass Giraffen blaue und lange Zungen haben. Ach und apropos Erstsemesterinnen: Wer die mal in der Uni anflirten m\u00f6chte, der macht das laut Paul Peter am besten im Jazzclub (hinterm Audimax gleich links).<\/p>\n<p>Da der enge Zeitplan einen Besuch beim Krebs vor dem Spiel nicht zulie\u00df, musste die Besatzung mit Leberk\u00e4s beim Fleischer direkt neben dem Fristo in Bayreuth S\u00fcd vorlieb nehmen. Ein mittlerweile traditioneller Haltepunkt f\u00fcr guten Leberk\u00e4s \u2013 bis dahin wurde der Gro\u00dfteil der Fahrt mit dem relativ neuen \u201eSag ein Wort, wir spielen entsprechend einen Song\u201c-Spiel verbracht. Zugegeben, der Gro\u00dfteil der Songs war relativ m\u00e4\u00dfig, aber mit Rumpf, Beutel, Vogel, Gurke und L\u00f6ffel wurden doch einige Perlen ausgemacht. Eine Playlist zum Selber-Genie\u00dfen mit den Gewinnern der einzelnen Runden gibt es am Ende.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1099 alignright\" src=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/FC-Ingolstadt-Hertha-BSC-018-1-375x250.png\" alt=\"fc-ingolstadt-hertha-bsc-018-1\" width=\"375\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/FC-Ingolstadt-Hertha-BSC-018-1-375x250.png 375w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/FC-Ingolstadt-Hertha-BSC-018-1-176x117.png 176w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/FC-Ingolstadt-Hertha-BSC-018-1-624x416.png 624w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/FC-Ingolstadt-Hertha-BSC-018-1.png 640w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/>Das Spiel in Ingolstadt fing so an, wie das letzte Gastspiel im Sportpark. Fr\u00fche F\u00fchrung, diesmal durch Ibisevic nach einfachem aber effektivem Zuspiel von Haraguchi. Lukas und ich wunderten \u00fcber uns die Art und Weise der Verteidigung der Ingolst\u00e4dter, konnten im Ergebnis aber gut damit leben. Im weiteren Verlauf versuchten es die Schanzer nat\u00fcrlich immer weiter, aber Jarstein (twenty-two number one!) hatte einen ganz ordentlichen Tag erwischt und hat entweder ordentlich zugepackt oder die R\u00fcbe hingehalten. Obwohl Hertha wie so oft unf\u00e4hig war, die eigenen Konter gef\u00e4hrlich auszuspielen, konnte Haraguchi ein zweites Mal auflegen und fand mit seiner Flanke Schieber, der allererstesahnem\u00e4\u00dfig den Ball knapp neben den Innenpfosten setzte und den G\u00e4steblock erbeben lie\u00df. Zwei Spiele, sechs Punkte \u2013 rechnet man das mal hoch, kann es keinen Zweifel geben, dass Hertha diese Saison mit 102 Punkten abschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Der obligatorische Besuch beim Krebs hat sich als echte Geduldsnummer herausgestellt. W\u00e4hrend ich drinnen noch mit dem Fangen einer Fliege zu beeindrucken wusste, konnte Marn sich beim Wie-oft-kommen-die-Kellnerinnen-noch-ohne-unser-Essen-heraus-Tippspiel knapp gegen die anderen Anwesenden durchsetzen. Wegen der Verz\u00f6gerung kam es dazu, dass noch w\u00e4hrend alle ihr Wiener Schnitzel, Schnitzel Wiener Art, Haxe etc. genossen und die letzten Happen zerkauten, Jakob schon bezahlte und alsbald die Flucht antrat.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckfahrt war dann trotz der leichten Versp\u00e4tung und dem Fehlen Lukas\u2018 stimmungsvoll: Neben den \u00fcblichen Zutaten einer guten R\u00fcckreise, bestehend aus Suff und den allseits beliebten Smashhits, waren es vor allem Amir, der mit seinen Einw\u00fcrfen hier und da f\u00fcr gro\u00dfes Gel\u00e4chter sorgte, wie auch die unglaubliche Biervernichtung, die durch das h\u00f6chstgef\u00e4hrliche Aufschie\u00dfen der Granaten die Stimmung anheizten. Und so verging Kilometer um Kilometer und Bierflasche um Bierflasche, die meisten davon h\u00f6chst kunstvoll von Felix in ein eigenes organisiertes Bierglas umgef\u00fcllt (#umf\u00fcllenKannEr), ehe uns Moritz in Nullkommanix zur\u00fcck nach Berlin gebracht hatte.<\/p>\n<p><strong>Runde 1:<\/strong><br \/>\nWindhose: Goodbye Windhoek &#8211; Pilates Music Ensemble<br \/>\nBr\u00fcste: Brusthaare &#8211; Plusmacher<br \/>\nStrick: Es wartet der Strick &#8211; Versengold<br \/>\n<strong>Rumpf: Drogen nehmen und rumfahren &#8211; Die Zukunft<\/strong><br \/>\nHampelmann: Hampelmann &#8211; Alex Kork<br \/>\nBier: Bierk\u00f6nig N\u00e4chte sind lang &#8211; Chriss Tuxi<br \/>\nBeutel: Bora Bora &#8211; Seaside Edit &#8211; Beltek<br \/>\nVogel: Vogelvlucht &#8211; De Hofnar<\/p>\n<p><strong>Runde 2:<\/strong><br \/>\nG\u00fctersloh: Einsam in G\u00fctersloh &#8211; Christian Bruhn, Munich Voices, &#8230;<br \/>\nPappe: Abfahrt &#8211; Original Mix &#8211; Darpa, Pappenheimer<br \/>\n<strong>Gurke: Gurkenfliaga &#8211; Da Huawa, da Meier und I<\/strong><br \/>\nL\u00f6ffel: Rongorongo (Christian L\u00f6ffler Remix) &#8211; Me Succeeds, Christian L\u00f6ffler<br \/>\nKunterbunt: Mein kleiner Flummiball &#8211; Trio Kunterbunt<br \/>\nHefeweizen: Hefeweizen Highway &#8211; Seamus Erskine<br \/>\nWohnwagen: Wohnwagen &#8211; Zacarias M. De La Riva<br \/>\nL\u00e4rmschutz: L\u00e4rmschutzgesetz &#8211; Pigor singt, Benedikt Eichhorn muss begleiten<\/p>\n<p><strong>Runde 3 (ohne Gewinner):<\/strong><br \/>\nLago: Lago Azul &#8211; Empire Cast, Jamila Velazquez<br \/>\nMongoleo: Torgon Tosar &#8211; Mongolei &#8211; Sha<br \/>\nIrokese: Die Bierpartei &#8211; TURBOBIER<br \/>\nR\u00fcpel: R\u00fcpeltanz &#8211; Rhesus Factor<br \/>\nK\u00e4lte: Kalte Welt &#8211; Faber<br \/>\nBus: Der ganze Bus muss Pipi &#8211; Wir fahren in die Berge &#8211; Libero 5<br \/>\nKrebs: S\u00e5dan Nogen Som Os &#8211; Poul Krebs<br \/>\nCup: Cups &#8211; Lulu &amp; The Lampshades<\/p>\n<p>MM&#8217;16<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuschauer: 14.100 \u201eLass uns Drogen nehmen und rumpf-fahren\u201c Ich h\u00e4tte es wissen sollen: Noch w\u00e4hrend ich eifrig Notizen in mein Handy tippte und in einer Sufflaune heraus verk\u00fcndete, ich w\u00fcrde den Bericht schreiben, h\u00e4tte ich wissen M\u00dcSSEN, dass das am Ende weder aus pers\u00f6nlicher Unterhaltung noch aus Gr\u00fcnden der Anerkennung irgendwie sinnvoll w\u00e4re. 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