{"id":1117,"date":"2016-09-26T23:04:14","date_gmt":"2016-09-26T21:04:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=1117"},"modified":"2022-09-18T18:12:31","modified_gmt":"2022-09-18T16:12:31","slug":"eintracht-frankfurt-hertha-bsc-33","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=1117","title":{"rendered":"Eintracht Frankfurt &#8211; Hertha BSC 3:3"},"content":{"rendered":"<p>45.000 Zuschauer<\/p>\n<p>Anschlagen und zur\u00fcck! Zum Ende der englischen Woche ging es nur drei Tage nach dem fulminanten Auftritt bei den Bayern erneut ausw\u00e4rts, diesmal nach Frankfurt. Zugegeben, f\u00fcr mich war es das erste Mal ausw\u00e4rts in dieser Woche, da es au\u00dfer Moritz keiner am Mittwoch schaffen konnte und\/oder schaffen wollte. Warum ich das erz\u00e4hle? Besagter Moritz erwartete mich als einziges weiteres Gruppa-Mitglied bereits am Berliner Hauptbahnhof, womit die Vorentscheidung in der Ausw\u00e4rtskilometertabelle so gut wie gefallen sein d\u00fcrfte \u2013 der Vorsprung von guten zweieinhalb Erdumrundungen, gemessen am \u00c4quator, scheint nicht mehr einholbar zu sein. Auch wenn er gar keinen 34er geplant hat \u2013 naja, gloobste ja selba nich!<\/p>\n<p>Sei\u2018s drum \u2013 vor uns standen etwas mehr als vier entspannte Stunden Sprinter-Fahrt. Ein echter Vorteil so ein Bundesligaverein in einer gro\u00dfen Stadt, wie ich eben bei den Reiseplanungen f\u00fcr Hoffenheim und Augsburg feststellen musste, Zug ist da n\u00e4mlich nicht drin. Begleitet von Lucas, zwei seiner Fu\u00dfballkollegen, Amir, einer Pulle Wilthener und einer Schale kernloser Weintrauben ging es los. Moritz, so gar nicht angetan von meiner wahnsinnig gesunden Lebensweise (zumindest stimmt das f\u00fcr die Weintrauben), musste sich in meiner Wilthener-Laune aber bald anstrengende Gespr\u00e4che zu schokolierten Erdn\u00fcssen und Ausbildungspl\u00e4nen seinerseits anh\u00f6ren. Wie der diese Fahrten und all diesen gesprochenen D\u00fcnnschiss nur aush\u00e4lt?<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1118 alignleft\" src=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG-20160924-WA0003-e1474838295694-141x250.jpg\" alt=\"img-20160924-wa0003\" width=\"141\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG-20160924-WA0003-e1474838295694-141x250.jpg 141w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG-20160924-WA0003-e1474838295694-450x800.jpg 450w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG-20160924-WA0003-e1474838295694-624x1109.jpg 624w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG-20160924-WA0003-e1474838295694.jpg 1836w\" sizes=\"(max-width: 141px) 100vw, 141px\" \/>Erster Halt Halle, zweiter Halt Erfurt und schon ist man da. Stephan konnte, nachdem die ZDF-Oma vom Vierer verschwunden war, auch alsbald aufh\u00f6ren, Eindruck als perfekter Schwiegersohn bzw. -enkel zu schinden und mit seinem Wilthener beginnen. An der Stelle sei gesagt: Alter Falter, der hat einen Zug. Br\u00fcder im Geiste und so.<\/p>\n<p>Ankunft in Frankfurt: Wer wei\u00df, dass Frankfurt hier und da am Rad dreht, ja der wei\u00df, dass Frankfurt hier und da am Rad dreht. Da sich der gro\u00dfe Mob ordentlich versp\u00e4ten w\u00fcrde, verzichtete man darauf, allzu lange am Bahnhof zu verbringen und st\u00fcrzte sofort in ein Taxi. Der Taxifahrer steuerte das Gef\u00e4hrt zielsicher vor den UF-Container \u2013 nee danke, wir w\u00fcrden gerne noch ein St\u00fcck weiter. Also zur\u00fcck auf die Bundesstra\u00dfe und Richtung Haupteingang gefahren. L\u00e4ppische 8 Euro Zuschlag f\u00fcr das Herunterklappen des Notsitzes machen mit Stadtrundfahrt 30 Tacken. Am Eingang noch kurz auf Paul gewartet, den wir zugegebenerma\u00dfen am Bahnhof vergessen haben und rein ins Stadion. Randnotiz: Das Abgeben des Rucksacks war nach kurzer Diskussion kein Problem \u2013 warum aber der von Ordnern betriebene Container f\u00fcr Rucks\u00e4cke und Co. laut Schild nicht von Ordnern h\u00e4tte betreten werden sollen, erschloss sich uns nicht ganz.<\/p>\n<p>Zum Spiel: Unentschieden in Frankfurt, das scheint jetzt so eine Art Serie zu werden, egal wie viele Tore beide Mannschaften schie\u00dfen. Kurz und knapp: Das 3:3 war einigerma\u00dfen leistungsgerecht, auch wenn man sich fragen darf, wieso man die 2:3-F\u00fchrung nicht noch weitere zwei Minuten h\u00e4tte verteidigen k\u00f6nnen. Ibisevic trifft per Foulelfmeter, Frankfurt gleicht in l\u00e4cherlicher Weise aus (also bezogen auf unsere Verteidigung), geht durch ein typisches Meier-Tor in F\u00fchrung, Halbzeit, Ibisevic nach sch\u00f6ner Vorlage von Esswein zum Ausgleich, der Vorlagengeber dann auch noch h\u00f6chst sehenswert zum 2:3 und schlie\u00dflich der vielleicht vermeidbare Ausgleich. Egal, wer ausw\u00e4rts unentschieden spielt und zu Hause gewinnt, wird Meister.<\/p>\n<p>Auf den R\u00e4ngen (und insbesondere f\u00fcr Fritze): Frankfurt ist sicherlich die Fanszene, die den aktuellen Rekord im Spruchband-Langsam-Ausrollen h\u00e4lt. Der Wahnsinn und sicherlich ein bewusstes Statement gegen dieses \u201eschnelllebige Fu\u00dfballgesch\u00e4ft\u201c \u2013 einfach auch mal was langsam machen. Themen: Verabschiedung des k\u00fcrzlich verstorbenen Zeugwarts und Ausschluss eines, so nehme ich an, ehemaligen Kurveng\u00e4ngers, der, so nehme ich an, ein Praktikum bei einem unbeliebten Staatsorgan begonnen hatte und, so nehme ich an, bei den eigenen Kumpels in Ungnade gefallen ist. Vielleicht war es auch was anderes, aber ich bin da eigentlich ziemlich leidenschaftslos. Auf Seiten von Hertha wegen der pinken Trikots keine Zaunfahnenbeflaggung und nur das \u00fcbliche Nur-echt-in-Blau-Weiss-Statement. Die Stimmung war ganz ok, auch wenn von Jahr zu Jahr deutlich weniger nach Frankfurt kommen wollen. Wer nat\u00fcrlich nicht weg bleibt: Der gemeine Vollhorst. Ein besonders vollhorstiges Exemplar stand nun gl\u00fccklicherweise genau vor uns und gestikulierte, dass die ausgestreckten Mittelfinger nur so durch den Block wirbelten, etwa 70% des Spiels in Richtung g\u00e4nzlich unbeeindruckter Gegentrib\u00fcne. Aus unserer Beobachterperspektive wurden wir bei den beiden Toren in Halbzeit II aber herausgedr\u00e4ngt, als er uns, geschw\u00e4ngert von Hertha-Tore-Endorphinen und Alkohol und Vollhorstigkeit leidenschaftlich umarmen wollte \u2013 nee danke. Voll? Ja gerne! Voll und doof? Lieber nicht!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1119\" src=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG-20160924-WA0014-1067x800.jpg\" alt=\"img-20160924-wa0014\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG-20160924-WA0014-1067x800.jpg 1067w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG-20160924-WA0014-333x250.jpg 333w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG-20160924-WA0014-624x468.jpg 624w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG-20160924-WA0014.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p>Abpfiff und wie abgesprochen sofort raus ausm Block und direkt ein Taxi rangewunken, um zum Bahnhof Main S\u00fcd zu fahren (ich kann mich nicht erinnern, wann ich in meinem Leben mal zweimal am selben Tag Taxi gefahren bin). Der Plan sah vor, den Zug um 18:15 zu nehmen, in Hannover umzusteigen und gef\u00fchlt noch vor der Sportschau zu Hause zu sein. Und das alles in einem richtig guten Sechser-Abteil: Edel. Wegen der Versp\u00e4tung und weil wir alternativ nicht schon in G\u00f6ttingen unser geiles Abteil verlassen wollten, sind wir dann aber eine Stunde sp\u00e4ter angekommen, konnten als Entsch\u00e4digung aber die Wartezeit in der offiziell langweiligsten Stadt der Welt mit einem Junggesellenabschied feiern. Mir gelang es leider nicht, den dicken Pikachu mit einem Pokeball zu fangen \u2013 der war ziemlich wendig! Egal, wir genehmigten uns noch ein paar Tranks zum Auff\u00fcllen der WPs (Wilthi-Punkte), Abschiedsfoto, Dummgelaber \u00fcber Scorpions und Indians und ab nach Berlin. Und es gibt sicherlich keinen geeigneteren Ort als den des Psssst-Abteils im ICE, um eine Gruppe von Musiklehrerinnen kennenzulernen, um gemeinsam Bruder Jakob im Kanon und Freude sch\u00f6ner G\u00f6tterfunken im Chor zu singen. Die anf\u00e4ngliche Skepsis des Zugabteils wich sp\u00e4ter der puren Begeisterung, in etwa so wie damals in der Werbung von der Telekom mit Paul Potts am Leipziger Hauptbahnhof, als alle gemeinsam gesungen haben. Hach, war das sch\u00f6n!<\/p>\n<p>Notiz zum Abschied: Ich h\u00e4tte bei Tommy f\u00fcr drei Futschi zun\u00e4chst acht Euro zahlen m\u00fcssen, nach kurzer wenig artikulierter Nachfrage noch sechs. Irgendwas stimmt da nicht, aber war mir auch egal, einer der Futschis war wohl schlecht.<\/p>\n<p>MM&#8217;16<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>45.000 Zuschauer Anschlagen und zur\u00fcck! Zum Ende der englischen Woche ging es nur drei Tage nach dem fulminanten Auftritt bei den Bayern erneut ausw\u00e4rts, diesmal nach Frankfurt. 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