{"id":184,"date":"2009-12-12T23:41:34","date_gmt":"2009-12-12T21:41:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=184"},"modified":"2022-09-18T18:12:33","modified_gmt":"2022-09-18T16:12:33","slug":"rot-weiss-ahlen-karlsruher-sc13-6-12-09","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=184","title":{"rendered":"Rot Wei\u00df Ahlen \u2013 Karlsruher SC (1:3) (6.12.09)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/03.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-186 alignnone\" alt=\"03\" src=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/03.jpg\" width=\"750\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/03.jpg 750w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/03-176x117.jpg 176w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/03-375x250.jpg 375w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/03-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a>Teil 1.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wieder einmal gab es eine ganz normale Ausw\u00e4rtsfahrt zu erleben. Halt! Der Schreiber L\u00fcgt! Das Ansto\u00dfzeitengewirr, das unseren guten alten Fu\u00dfball zunehmend zerst\u00f6rt \u2013 denn es ist ein Indiz f\u00fcr die beherrschende Funktion der Vermarkter \u2013 dieses Gewirr hatte f\u00fcr uns heute einmal einen Vorteil. Ich traue mich kaum das so zu bezeichnen. Nicht das einem die Verantwortlichen so etwas noch eines Tages als Argument vorhalten.<br \/>\nHeute geschah, was ich noch nie erlebt habe. F\u00fcr den Blick in Geschichtsb\u00fccher bin ich augenblicklich zu faul, daher kann ich es nicht mit Sicherheit ausschlie\u00dfen. Das es so etwas gegeben h\u00e4tte, ist mir jedoch unbekannt: An einem Tag konnten wir die Spiele von Hertha und dem KSC sehen. Das war schon ein ganz besonderer Moment.<!--more--><\/p>\n<p>Mit dem verschweinten Gl\u00fcck des Spielplans und der Anordnung auf der Landkarte fuhren drei Berliner Szenebusse also am fr\u00fchen 2.Advent um 5 Uhr auf nach Ahlen. Nur absolute Freaks haben diesen \u201ePunkt\u201c schon \u201egemacht\u201c, wie es in der Hoppersprache hei\u00dft.<br \/>\nIn den Tagen vor dem Spiel muss allerdings irgendwas vorgefallen sein. Ich tippe mal auf das Zusammentreffen mit den Rigani. So war nach wenigen besprochenen Kilometern und einer Runde Geburtstagsbier von Muskel, wie er neuerdings von Brummi genannt wird, bereits Tiefschlaf bei vielen anwesenden angesagt. 20-30 km irgendwo in Westfahlen, kurz vor dem Zielort (auf den Reim wollte ich jetzt verzichten), lassen wir das Ortsschild und riefen einm\u00fcndig: \u201eOhh, Ahl(e)n. Ohh Ahl(e)n.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcber einige D\u00f6rfer \u2013 bei Beckum erw\u00e4hnte Sergio Z., dass es neulich zwischen Lippstadt und G\u00fctersloh wohl \u00fcbel geknallt hat (Handballhools, Schlackende SVler, Ahlener, da waren alle vertreten) \u2013 ging es ins Oberdorf der Region. Da noch eine Weile zu verbringen war, stopften sich die Unbelehrbaren mit Fastfoodfr\u00fchst\u00fcck voll. Ich hab mich dabei gewundert, warum regelm\u00e4\u00dfig DSB-Jungs vom Frauenklo kamen. Vor dem \u201eRestaurant\u201c \u00fcbrigens gab es ein sehr interessantes Reptiliengesch\u00e4ft, das unsere Aufmerksamkeit auf sich zog. Wieder hatten wir etwas zu skandieren: \u201eReptilien, Amphibien, Wir-bel-lose!\u201c.<br \/>\nZu Fu\u00df suchten wir die Ahlener Ultras oder Wahlweise das Wersestadion, bis wir letzteres nach einer grobgesch\u00e4tzten halben Stunde auch fanden. Die Werse erinnert ganz stark an die Wuhle. Nur als Nebeninfo. Im G\u00e4stebereich gibt es eine Imbissbude, die fast Charme verspr\u00fchen kann. Die Preise allerdings waren etwas zu sehr angehoben. Ansonsten ist das Ministadion eine willkommene Abwechslung zum Noch-Alltag. Zu sehr daran gew\u00f6hnen brauchen wir uns vielleicht trotzdem nicht, denn es sieht ja so aus als stiege auch Ahlen nach dieser Saison ab.<\/p>\n<p>Bald wurden die 3 eintrudelnden Ultrabusse aus Karlsruhe begr\u00fc\u00dft und dann begann auch schon die Partie. Auf Ahlener Seite fiel nur ein Banner auf: \u201eRudelbildung\u201c. Da ich von der Ahlener Fanszene, die bestehen soll, \u00fcberhaupt keine Ahnung hatte, musste ich mir von den Karlsruher Kumpels erst erz\u00e4hlen lassen, dass die RWA-Szene wohl auch mit vielen Stadionverboten zu k\u00e4mpfen hat. So war mit Heimstimmung nicht zu rechnen.<br \/>\nIch war gespannt wie sich ein so gro\u00dfer Ultrap\u00f6bel in Szene w\u00fcrde setzen k\u00f6nnen. Mit 2 Vors\u00e4ngern, Trommeln und Fahnen hatte der blau-wei\u00dfe Mob nat\u00fcrlich klar die Oberhand im Wersestadion. Trotzdem \u2013 irgendwie hab ich mehr erwartet. Manchmal fehlte die ganz gro\u00dfe Emotion im ein- oder anderen Gesicht. Vielleicht wollten sich manche Berliner auch noch schonen f\u00fcr den Abend \u2013 das Argument w\u00e4re ja noch halbwegs vertretbar.<\/p>\n<p>Der KSC ging durch Stindl und Iashvili, der Typ ist mir irgendwie sympathisch, noch vor der Pause mit 2:0 in F\u00fchrung. Ein Gef\u00fchl das uns fremd geworden ist. Als ein Ahlener Spieler, mit dem Namen Br\u00f6ker, 20 Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer schoss, wurde es noch einmal etwas zittrig. Doch wieder war es Lars Stindl, der die Blau-Wei\u00dfen jubeln lie\u00df. Das 3:1 war ein verdientes Ergebnis, auch wenn es phasenweise kein wirklich packendes Spiel war.<br \/>\nGl\u00fcckwunsch zum Ausw\u00e4rtssieg und ab in die Busse.<\/p>\n<p>Fazit: Graffiti wurde nicht in America, sondern in Ahlen erfunden! (Wussten vielleicht manche noch nicht.)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">kbk 2009<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 1. 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