{"id":230,"date":"2008-08-20T10:45:40","date_gmt":"2008-08-20T08:45:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=230"},"modified":"2022-09-18T18:12:33","modified_gmt":"2022-09-18T16:12:33","slug":"karlsruher-sc-bochum-10-16-8-08","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=230","title":{"rendered":"Karlsruher SC &#8211; Bochum (1:0) (16.8.08)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/normal_kscbochum.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-231 aligncenter\" alt=\"normal_kscbochum\" src=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/normal_kscbochum.jpg\" width=\"400\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/normal_kscbochum.jpg 400w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/normal_kscbochum-176x117.jpg 176w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/normal_kscbochum-375x250.jpg 375w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Teil 3<\/p>\n<p>\u201eJoa, es k\u00f6nnt jetzt einer duschen..\u201c. Das war unverkennbar die Stimme unseres herzensguten Gastgebers. Da hatte ich wohl schon wieder eine l\u00e4ngere Zeit verpennt. Irgendwie gab es doch erst k\u00fcrzlich so eine Situation, in der ich mir Fragen nach vergangenen Nachtstunden stellte. War da was? Ich glaube es hatte wieder Codolfo Esteban von der Brigade erwischt. Mit dem Knie muss ich schlaftrunken dem schnarchenden Nebenan, in dessen Rippen gesto\u00dfen sein. Jetzt schlief er und auch der kleine Bruder zu unseren F\u00fc\u00dfen lag in eine Decke gerollt und hatte die Augen geschlossen. Blick auf die Uhr \u2013 Quatsch, wir hatten tats\u00e4chlich 9 Stunden am St\u00fcck geschlafen. Hut ab! <!--more--><br \/>\nDiese Information lie\u00df Frische in mir aufkommen, noch bevor ich unter dem pl\u00e4tschernden Nass stand. Auch Schadensfreude war nicht ganz zu leugnen, waren mir doch gleich die Schnarchnasen der Regiotour aus Berlin vor Augen, denen diese Stunden mit garantierter Sicherheit fehlen sollten.<\/p>\n<p>In der Stra\u00dfenbahn l\u00f6sten wir Preisf\u00fcchse ein Tagesticket, um auch f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag ausgestattet zu sein. Die zahlreichen Sonnenstrahlen hab ich noch gar nicht erw\u00e4hnt. Wie ungelogen immer, schien auch an diesem Tag im Raum Karlsruhe die Sonne in ausschweifender Art und Weise. Dazu kam die Vorfreude auf den Tag und die gleich am Hauptbahnhof eintrudelnden Atzen, inklusive des bisher &#8211; unverst\u00e4ndlicher Weise &#8211; nicht anwesenden Zottel.<br \/>\nIn Berichten sind Zeitspr\u00fcnge kein Problem, da wir der Realit\u00e4t hier gekonnt den ein oder anderen Mittelfinger entgegenstrecken k\u00f6nnen und schon stand ich neben M\u00fctzel \u201eNein, ick war jestern wirklich nich betrunken\u201c auf dem Bahnsteig und die Regionalbahn rollte ein.<br \/>\nDie Eklinge fielen so gleich auf. Mit 2 Ghettoblastern, die Haargenau die gleiche Inselgr\u00fctze dudelten, st\u00fcrzten die Langvermissten in unsere Arme. Von mindestens 4 Leuten h\u00f6rte ich unter Kopfsch\u00fctteln den folgenden Begr\u00fc\u00dfungssatz: \u201eJetzt war es langsam wirklich nicht mehr feierlich\u201c. Die 12 Stunden quer durch Deutschland hatten Spuren an Leib und Seele hinterlassen. \u201eAch und mit de Schalker hats jeknallt und mit de Unioner und mit de Bochumer, hab ick Dortmund schon jesacht?\u201c waren dann weitere Worte aus dem Mund von F. Wallmann.<\/p>\n<p>Unser Exilant machte den Vorschlag im Schlosspark etwas abzuh\u00e4ngen, da die Zeit bis zum Anpfiff schon weniger geworden war und sich der Weg bis zum FP somit kaum noch lohnte. W\u00e4hrend ich mir im Schatten (aus Flucht vor der h\u00e4sslichen gelben Fratze) die Einzelheiten der Fahrt erz\u00e4hlen lie\u00df, stahlen die Suffis von Parkkindern einen PLASTIKBALL (wo war eigentlich unserer?) \u2013 sage noch einer die Dinger w\u00e4ren unwichtig \u2013 und kickten zwischen Familien und Rosenbeeten was das Zeug hielt, beziehungsweise der Alkoholspiegel noch zulie\u00df. Los jetzt. Der Bericht muss vorankommen. Im Wildpark kaufte ich keine Pizza, schlie\u00dflich mussten auch die Merguezw\u00fcrstchen des Vortages auf Rosten bleiben. Dann warteten wir noch etwas auf dem begr\u00fcnten H\u00fcgel und begr\u00fc\u00dften unz\u00e4hlige bekannte Gesichter.<\/p>\n<p>Auf der Gegengerade waren heute mindestens 100 Ultrafreunde zu Gast aus Strasbourg, Pisa und Berlin. Keine Ahnung wie die das in Karlsruhe hinbekommen, 100 Leute in einen immer ausverkauften Block zu bekommen. Das Spiel begann mit einer Choreo, \u00fcber die ich wenig sagen kann, da vor meiner Nase nur kleine M\u00e4nnchen mit Fahnen von hinten zu sehen waren. Ich muss noch mal in Ruhe auf die Bilder schauen, denn auf der gelungenen Blockfahne war doch einiges los. Die Stimmung kam so langsam in Fahrt, wie auch der KSC auf dem Rasen. Bochum hatte nichts zu melden, stattdessen gab es einige Torm\u00f6glichkeiten der Badener zu sehen. Nach einer halben Stunde flog dann endlich verdienter Ma\u00dfen das Leder ins Tornetz der Bochumer. Torsch\u00fctze war Christian Eichner. Bis zum Halbzeitpfiff passierte dann eher weniger, da die Bochumer den Gegentreffer nicht unbedingt als Motivation f\u00fcr eine eigene Aktivit\u00e4t verstanden.<br \/>\nIm zweiten Durchgang waren wieder die Karlsruher Spielbestimmend. F\u00fcr mich war Spieler des Spiels Joshua Kennedy, der etliche gute Szenen zeigte. Unvergessen bleibt seine Torchance in der 68. Minute, als er den Ball in der Luft von Fu\u00df zu Fu\u00df wandern lie\u00df und dann das Geh\u00e4use nur knapp verpasste. Was den Karlsruhern fehlte, war der zweite Treffer. Somit war klar das am Ende noch einmal Zittern auf dem Plan stand, denn die Bochumer witterten doch noch ihre Chance auf einen Ausw\u00e4rtspunkt. Gl\u00fccklicher Weise traf die Napps\u00fclze im Bochumer Trikot in der Schlussminute nur den Pfosten. 1:0 Sieg f\u00fcr den KSC! Es l\u00e4uft doch..<\/p>\n<p>Im Hardtwald liefen 2 Minderj\u00e4hrige M\u00e4dchen vor den Geilhubern und auch noch unseren Experten, allem voran dem Doktor mit leicht wei\u00dflich schimmernden Haarwurzeln. Die Armen. Wirklich. Ich versuchte den etwa gleich alten Steven anzustacheln doch mal mit seinem Stachel etwas, aber nein hier wird\u2019s zu stachelig und er lehnte aus Vernunftsgr\u00fcnden ab und somit kann ich meinem Bericht keine begonnen versaute Note hinzuf\u00fcgen. Der Durst lie\u00df unsere Schritte schneller werden und die gelbe Fratze (es konnte nicht der gleiche Feuerball sein, der vor wenigen Stunden noch die romantische Morgensonne darstellte) war noch immer erbarmungslos. Im FP entschied ich mich f\u00fcr die einzige Kirschapfelschorle und fiel erst mal in eine Sofaecke. Zottel machte mich auf den Grill, heute &#8211; merkw\u00fcrdiger Weise mich verfolgend &#8211; mit Merguezw\u00fcrstchen belegt, aufmerksam. Als ich mich nach l\u00e4ngerer Zeit endlich aufgerafft hatte und in der Schlange hinter den m\u00fcden Pisani stand waren nat\u00fcrlich die Schrippen alle. Diesen Begriff hatte Wolle, der die Zange in der Hand hielt, geh\u00f6rt und schon war wieder die alte Grundsatzdiskussion im Gange. \u201eEierkuchen, Pfannkuchen, Berliner, Krapfen, Br\u00f6tchen, Schrippen, Wecken\u201c und noch mal von vorn. Die grunds\u00e4tzlich richtigen Begriffe Eierkuchen, Pfannkuchen und Schrippen hab ich nat\u00fcrlich \u00fcberdeutlich betont. Doch zwecklos, diese S\u00fcddeutschen bleiben uneinsichtig.<\/p>\n<p>Mit Jule, Zottel, Schr\u00e4nky und Kleendennis ging es erst einmal hinter die Turnhalle. Wir wollten etwas im Gras abh\u00e4ngen. Aber hier waren deutlich die Langohren am Werk gewesen und \u00fcberall lag Kiloweise Hasenschei\u00dfe. W\u00e4re doch nur Grillmeister M.W. in der N\u00e4he gewesen, wir h\u00e4tten ihm so gerne sein Lied gesungen. Dennis hatte den Schl\u00fcssel f\u00fcr seinen Wohnwagen vergessen, also war der Aufenthalt hinter der Halle zwecklos geworden und wir schlenderten zur\u00fcck zum FP. Gerade hatte uns der zu sp\u00e4t aufgetauchte M.W. intime K\u00f6rperstellen gezeigt, lief drinnen der Hupensong an. Wie bekloppt st\u00fcrmten alle Berliner Atzen rein und gr\u00fcndeten eine Tanzfl\u00e4che. Wie ich schon mal sagte: Himmelhilf! Von nun waren die Br\u00fcder guter Dinge im Innenbereich des Hauses und schmetterten was das Zeug hielt. Mir war eher nach Sofa. Basti auch. Von dort aus konnte man schlie\u00dflich am besten beurteilen welcher Kollege heute die beste Show ablie\u00df.<\/p>\n<p>Als die gebeutelten Sozis das FanProjekt schlie\u00dfen wollten, machte sich die Karlsruhe-Berlin-Traube auf in die Stadt. Efel und ich hatten uns schon gegen die Stra\u00dfenbahn entschieden, doch hielten die Jungs die Bahn auf, bis auch der letzte und langsamste mit dabei war. In der Bahn ein Singsang aus dem Hupenlied (endlich wieder mit Zirkusnote) und \u201eKarlsruh wird Meister\u201c. Wie kamen die denn auf das Lied? Wenn hier eine Meister wird, dann ja wohl wir, oder sind wir etwa nicht Hertha BSC \u2013 Der Meister von der Spree? Nachdem der Lokomotivf\u00fchrer seinen ersten Schock verdaut, Fritze mit Schokolade f\u00fcr die Damenwelt gegl\u00e4nzt und Sergio Granate seinen altbekannten Gesichtsausdruck wieder drauf hatte, fuhr die Bahn ab. In der Innenstadt war dem einen mehr nach Kneipe, dem anderen nach einem kleinen Spaziergang und dem dritten eher nach Alarm. So trennte sich der Mob leider (Daumen runter!), was f\u00fcr mich bald das Ende des Tages bedeutete und ich daher den Skorpionmann, nachdem ich ihm von meinen Taten als Gilgamesch, K\u00f6nig von Uruk, nicht zuletzt vom Sieg \u00fcber den schrecklichen Humbaba erz\u00e4hlt hatte, um den Einlass in das Tor der Sonne bat.<\/p>\n<p>Fazit: Auch dem KSC ist der Saisonstart in Pokal und Liga ohne Probleme gelungen!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">kbk 2008<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 3 \u201eJoa, es k\u00f6nnt jetzt einer duschen..\u201c. Das war unverkennbar die Stimme unseres herzensguten Gastgebers. Da hatte ich wohl schon wieder eine l\u00e4ngere Zeit verpennt. Irgendwie gab es doch erst k\u00fcrzlich so eine Situation, in der ich mir Fragen nach vergangenen Nachtstunden stellte. War da was? Ich glaube es hatte wieder Codolfo Esteban von der Brigade erwischt. 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