{"id":386,"date":"2007-08-17T13:20:19","date_gmt":"2007-08-17T11:20:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=386"},"modified":"2022-09-18T18:12:34","modified_gmt":"2022-09-18T16:12:34","slug":"frankfurt-hertha-bsc-10-11-8-07","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=386","title":{"rendered":"Frankfurt &#8211; Hertha BSC (1:0) (11.8.07)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/007.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-387 aligncenter\" alt=\"007\" src=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/007.jpg\" width=\"480\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/007.jpg 480w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/007-333x250.jpg 333w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a>Teil 1<\/p>\n<p>Gasauto &#8211; unser neuer Freund<\/p>\n<p>Wohl nur Zufall, dass dieses hier eine der weiteren vielen sagenumwobenen Geschichten \u00fcber Gasautos wird. Nicht aber des Pfarrers Gasomobil &#8211; so war es diesmal ein gemieteter Opel Vivaro, der sich samt acht Berlinern zun\u00e4chst nach FFM und \u00fcber Karlsruhe nach N\u00fcrnberg begab.<!--more--><\/p>\n<p>Die Fahrt verlief eigentlich z\u00fcgig und dank des hervorragenden Reiseproviants aus K\u00e4sten mit Bier, Radler und Cola war man nicht mal zu einer l\u00e4ngeren Rast gen\u00f6tigt, w\u00e4re da nicht das leidige Thema mit dem Gasauto. Nachdem wir uns etwa 4 Stunden lang angeh\u00f6rt haben, welch gro\u00dfartiger Augengenuss die Tankstelle in Mellingen darstellen sollte, fuhren wir diese sogleich an (die Tankanzeige sprang derweil willk\u00fcrlich von 4 auf 1 oder mal 0 oder eben wieder 2, die Anzeige des Benzintankes lachte ebenso sp\u00f6ttisch mit immer weniger Strichen dem Fahrer entgegen, wenn sie auch bei Neustart des Motors immer wieder brav alle &#8222;Striche&#8220; anzeigte). Tats\u00e4chlich war das Bild in Memmingen wie erwartet &#8211; ein Tankklotz mitten aufm Feld &#8211; der Geruch lie\u00df vermuten, dass es sich nur um Biogas handeln konnte.<br \/>\nDa sich die Tankstelle aber mit einem trockenen &#8222;Tankstelle defekt&#8220; str\u00e4ubte, fuhren wir weiter und trafen bei weitaus weniger spektakul\u00e4ren Umgebung in einem versifften Hinterhof eines Gewerbegebietes den Herren vom Fankonvoi, der so eben auch tankte.<\/p>\n<p>Endlich wieder reisebereit, ging es in die Bankenstadt. Eine dubiose und improvisierte Abfahrt zum Parkplatz sp\u00e4ter fanden wir uns auf einer ein Meter breiten Waldstra\u00dfe wieder, die spontan doch wieder in die Zivilisation m\u00fcndete. Das Auto abgestellt, konnte es wieder losgehen &#8211; Schreie, Emotionen, Schwei\u00df, Blut &#8211; die Zutaten f\u00fcr einen perfekten Saisonstart waren perfekt. Aber wir sind ja schlie\u00dflich bei Hertha.<\/p>\n<p>Die Mannschaft wirkte verkrampft, auch wenn Frankfurt anfangs nicht so viel gelang. Nach etwa 20 Minuten Spielzeit war Hertha vor allem darauf bedacht, zu verteidigen, auch wenn Drobny bis dahin nicht gro\u00dfartig gepr\u00fcft wurde. Der neue Welttorwart musste schlie\u00dflich erst 10 Minuten sp\u00e4ter hinter sich greifen &#8211; Streit flankte, weil Fathi schlief und Dardai verlor das Kopfballduell gegen Amanatidis. Der Ball wird minimal abgef\u00e4lscht, Drobny f\u00e4llt ungl\u00fccklich wie ein nasser Sack zu Boden und der Ball schl\u00e4gt im langen Eck ein. Pause.<\/p>\n<p>Die Stimmung bis hier hin war passabel, wenn man sich die Anzahl der mitgereisten Berliner durch den Kopf gehen l\u00e4sst. Sicherlich kein Vergleich zu den Frankfurtern, die zu Spielbeginn eine Choreo pr\u00e4sentierten.<\/p>\n<p>Die zweite H\u00e4lfte brachte ein wenig Hoffnung in die Meute der Herthaner, auch wenn sich das nicht sp\u00fcrbar auf die Stimmung \u00fcbertrug. Einige Male gab es zumindest gef\u00e4hrliches Gestocher kurz vor dem Frankfurter Tor &#8211; die gro\u00dfen Chancen blieben aber aus, nicht zuletzt, weil Hertha wie immer einmal zu viel vor dem Tor passen m\u00f6chte. So bleibt noch der Freisto\u00df von Lucio zu erw\u00e4hnen, der von Pr\u00f6ll im letzten Moment \u00fcber die Latte bugsiert wurde.<\/p>\n<p>Die Frankfurter zeigten in diesem Fluss aus spielerischer Unf\u00e4higkeit schlie\u00dflich ihr Spruchband &#8222;Fl\u00fcsterts euren Freunden zu: Am 25.09. ist Rennen tabu&#8220;, womit eigentlich alles zu diesem Spiel gesagt wurde.<\/p>\n<p>Am Parkplatz angekommen, musste man drei Aufkleber von der Heckscheibe des Mietwagens entfernen, der trotz happiger 4,50 nicht ausreichend bewacht wurde. Erst am n\u00e4chsten Tag sollte man feststellen, dass wahrscheinlich versucht worden war, Luft aus den Reifen zu lassen &#8211; die Kappe des Ventils fehlte und der Hinterreifen hatte statt der vorgeschriebenen 3,5 bar lediglich noch 1,5 bar. Wohl aber waren diese St\u00f6renfriede bei ihrer heimt\u00fcckischen Attacke gest\u00f6rt worden, sodass es zu keinerlei Unannehmlichkeiten deswegen kam.<\/p>\n<p>Nach kurzer Erholungsphase ging es schlie\u00dflich gen Karlsruhe, wo Schlafpl\u00e4tze auf erm\u00fcdete Berliner warteten, die sich selbst noch am wundersch\u00f6nen Parkplatz Ronaldsh\u00f6he an der A6 ein Festmahl bestehend aus Fleisch, Fleisch und Fleisch g\u00f6nnten. Zu erw\u00e4hnen hier noch: Selbstgemachte Kr\u00e4uterbutter war an Bord, die ihren Namen wohl nur deswegen tr\u00e4gt, damit sich nicht unter das Bet\u00e4ubungsmittelgesetz f\u00e4llt. Gef\u00fchlte zwei Knoblauchstauden auf eine Messerspitze Butter machten die Fahrt besonders f\u00fcr die Nicht-Kr\u00e4uterbutter-Esser zu einem besonderen Erlebnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Micha 2007<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 1 Gasauto &#8211; unser neuer Freund Wohl nur Zufall, dass dieses hier eine der weiteren vielen sagenumwobenen Geschichten \u00fcber Gasautos wird. 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