{"id":413,"date":"2007-02-27T20:39:30","date_gmt":"2007-02-27T18:39:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=413"},"modified":"2022-09-18T18:12:35","modified_gmt":"2022-09-18T16:12:35","slug":"vfbaeaeh-hertha-bsc-00-23-2-07","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/?p=413","title":{"rendered":"VFB\u00e4\u00e4h &#8211; Hertha BSC (0:0) (23.2.07)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/vfb-bsc1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-414 aligncenter\" alt=\"vfb-bsc1\" src=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/vfb-bsc1.jpg\" width=\"595\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/vfb-bsc1.jpg 595w, https:\/\/www.gruppa-sued.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/vfb-bsc1-365x250.jpg 365w\" sizes=\"(max-width: 595px) 100vw, 595px\" \/><\/a>Teil 1<\/p>\n<p>\u00dcber Fasching und Karneval macht man sich &#8211; w\u00e4hrend in anderen Regionen Deutschlands die Arbeit ruht und die Schulen geschlossen bleiben &#8211; bei uns zum gl\u00fcck kaum Gedanken. So ist auch der Aschermittwoch f\u00fcr Viele hier ein Tag wie jeder andere auch. F\u00fcr mich nicht, denn f\u00fcr mich begann an jenem Tag die Fastenzeit. Sieben Wochen ohne Alkohol, Fleisch usw. Nach nicht einmal drei Tagen sollte also am vergangenen Freitag der absolute H\u00e4rtetest &#8211; gleich am Anfang des gro\u00dfen Verzichts &#8211; vor mir stehen. Es stand ein Wochenende der blanken Verf\u00fchrung bevor. An jeder Ecke w\u00fcrde die S\u00fcnde lauern. Die Frage nach einem Bruch konnte nur eine Frage der Zeit sein.<!--more--><\/p>\n<p>Alles begann an der Araltanke am Kaiserdamm, wo sich p\u00fcnktlich um Neun die Neuner trafen. Die Bedienung bot Minipizzen an. Ich wollte schon wie Samson und S\u00f6ren zugreifen, als ich pl\u00f6tzlich kleine Brocken von roter Plockwurst entdeckte, die aus dem K\u00e4se ragten. W\u00e4re Frank vor Ort gewesen, h\u00e4tte er mit Sicherheit &#8222;Na Hurra&#8220; gesagt.<\/p>\n<p>Der Neuner in dem ich sa\u00df, wurde von Kranken unterwandert. Allem voran David, der bis Karlsruhe im ganzen vielleicht 4 Worte sagen sollte und st\u00e4ndig nur Augen f\u00fcr WC-Ank\u00fcndigungsschilder hatte. Von hinten schleuderte mir Oliver regelm\u00e4\u00dfig einen guten Batzen Keime in den Nacken. Alles ziemlich widerlich. Aber f\u00fcr Krankheiten kann man ja nichts. Bei einem Standart- McDonalds stopften sich meine Mitfahrer mit dem \u00fcblichen, f\u00fcr den menschlichen K\u00f6rper irgendwann t\u00f6dlichen, Unrat voll und geiferten der Blondine im Jogginglook hinter her, die unter den Achseln feucht war. An dieser stelle sage ich noch einmal, dass ich mit solch begradigten Augenbrauen nichts anfangen kann. David &#8211; gerade vom Klo gekommen &#8211; verteilte dann noch seine Pommes auf dem Boden und musste dann &#8211; vom WC-Schild magisch angezogen- die \u00d6rtlichkeiten noch einmal besuchen. Unser Fahrer erkl\u00e4rte beim verlassen des Parkplatzes kurze Zeit sp\u00e4ter, dass er noch nie einen Daumenraushalter mitgenommen hatte und lud spontan den kleinen Raben in unser Mobil ein. Die junge Frau war Handwerkerin, mit rauen Arbeiterh\u00e4nden &#8211; die hintere Reihe juchzte vor Geilheit &#8211; , die sich im \u00fcblichen Schwarz mit Hut und Stock auf der Walz befand. Dies ist die Wanderschaft von jungen Handwerksburschen und nicht mit Walzer, Waltrun, oder gar Walrat zu verwechseln, was eine fettartige Masse ist, die man aus K\u00f6pfen von Pottwalen gewinnen kann. Den Namen des kleinen Raben erfragte Niemand und irgendwann hatte ich vergessen, dass sie mit an Bord war.<\/p>\n<p>Im Stau beschwerten sich meine Mitfahrer \u00fcber meine Musikauswahl und wir h\u00f6rten die verfluchte Nachricht, dass die anderen 9er schon in KA waren und dies nun mit ihrer N\u00fcrnbergroute erkl\u00e4rten, die wir uns nat\u00fcrlich verboten hatten. Um leichter zu sein schmissen wir den Raben, der irgendwann kr\u00e4hte und mich in die Realit\u00e4t zur\u00fcck rief, noch aus dem Nest und zuckelten durch den Feierabendverkehr zu den Anderen. Am Karlsruher Hbf angekommen, trafen wir auf ein Begr\u00fc\u00dfungskommando und kurze Zeit sp\u00e4ter auf ca. 300 Karlsruher die mit uns zusammen in die verfluchte Stadt fuhren. An dieser Stelle schon einmal ein herzliches Dankesch\u00f6n daf\u00fcr! Noch auf dem Bahnsteig gab es die ersten Personalkontrollen durch unsere gr\u00fcnen Freunde, mit dem leider \u00fcblich gewordenen schikan\u00f6sen Prozedere. Die stiegen dann anschlie\u00dfend auch gleich in den Bummelzug mit ein und leisteten uns Gesellschaft, was nichts besonderes gewesen w\u00e4re, wenn nicht der bekannte hessische Kom\u00f6diant Maddin Schneider dabei gewesen w\u00e4re. Wirklich, ein Pferdemaul ist nicht ann\u00e4hernd so gro\u00df wie seine H\u00f6hle von Mund.<\/p>\n<p>Am Stuttgarter Hbf. empfing uns dann ein Massives Ochsenaufgebot auf die feine schw\u00e4bische Art und versperrte alle Ausg\u00e4nge. Die praktische Pr\u00fcfung der Jungbullen stand an, soviel war klar. Das Thema heute war die strenge Kontrolle von 300 hochgradig gef\u00e4hrlichen Hooligans. Per Trichtersystem wurden tats\u00e4chlich mehr als 300 Fussballfans einzeln und so genau kontrolliert, das kein Lump auch nur seinen Dreck hinter den Fu\u00dfn\u00e4geln verheimlichen konnte. Geschlecht, Alter und sonstige Gr\u00fcnde spielten bei der Vorgehensweise nat\u00fcrlich keine Rolle. Im festen Griff von mindestens 2 Polizisten wurden alle 300 Schwerverbrecher nacheinander in eine Ecke gezerrt und vorschriftsm\u00e4\u00dfig durchsucht. Nachdem nach etwa 1 1\/2 Stunden jede auch nur erdenkliche intime Stelle befummelt und jede Exfreundin auf Passfotos in Geldb\u00f6rsen begafft worden war durften wir zum Stadion, wo wir sogar noch den Anpfiff mit erlebten. Also alles halb so wild. Kann man ruhig mal machen.<\/p>\n<p>Zum eigentlichen Spiel zwischen den Schaben in Rot und Weiss und unserer alten Dame kann man unterschiedlicher Meinung sein. Ich war zufrieden. Die Abwehr stand endlich einmal sicher und der VFB konnte seine Erfolgsserie nicht fortsetzen! Erw\u00e4hnen sollte man auch noch Christian Fiedler, der die wenigen klaren Chancen der Heimmannschaft zunichte machte! Am Ende stand es 0:0. Der Ausblick auf das entscheidende Spiel am Mittwoch im Viertelfinale des DFB-Pokals ist erstaunlicher Weise positiv. Nur im offensiven Bereich muss sich Hertha ganz klar verbessern..<\/p>\n<p>Dank der zahlreichen Karlsruher im Block konnte sich unser Auftritt sp\u00e4testens ab der zweiten Halbzeit einigerma\u00dfen sehen lassen. Die Heimkurve sah oft so aus als w\u00e4re sie in Aktion, allerdings kam davon akustisch nicht allzu viel bei uns an. Das sie ihr Argentinien-Programm in den letzen Minuten noch auff\u00fchrten \u00fcberraschte mich pers\u00f6nlich nicht, irgendwann musste es ja kommen.<\/p>\n<p>Nachdem Spiel gab es eine Blocksperre von Drei\u00dfig Minuten, die Baden und Berlin zum feiern nutzten und dann ging es weiter, an ein paar Volldeppen vorbei, zur Bahn, die dank einer erfundenen Betriebsst\u00f6rung noch ewig herum stand. Mit etlicher Versp\u00e4tung traf die Bimmelbahn dann um 2.00 Uhr wieder in KA ein. Wir verabschiedeten die Besatzung des Neuners, der zur\u00fcck in die Hauptstadt fuhr und machten uns dann auf in die sch\u00f6ne Karlsruher Innenstadt&#8230;<\/p>\n<p>Fazit: Der erste Auftritt war ganz gut, der zweite muss besser werden, vielen Dank f\u00fcr die zahlreiche Unterst\u00fctzung der KSC-Anh\u00e4nger! Und zum Abschluss noch ein freundliches A.C.A.B.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">kbk 2007<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 1 \u00dcber Fasching und Karneval macht man sich &#8211; w\u00e4hrend in anderen Regionen Deutschlands die Arbeit ruht und die Schulen geschlossen bleiben &#8211; bei uns zum gl\u00fcck kaum Gedanken. So ist auch der Aschermittwoch f\u00fcr Viele hier ein Tag wie jeder andere auch. F\u00fcr mich nicht, denn f\u00fcr mich begann an jenem Tag die Fastenzeit. 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